Wie man unverkennbar feststellen kann, spielt das Fahrzeug einen gewissen Schwerpunkt in meinem künstlerischen Dasein. Von klein auf fasziniert über das bewegliche Metall, interessiere ich mich vor allem für die älteren Exemplare, da diese eine gewisse Charakteristik aufweisen. So war es wohl auch abzusehen, dass ich unter anderem fünf Jahre in einer Porsche Oldtimerwerkstatt arbeitete und in dieser Periode zusätzlich auch eine Leidenschaft für die Fotografie entwickelte, bei der auch einzigartige Momentaufnahmen entstanden sind.

Anfangs mit einer geschenkten Kamera von meiner Mutter, sollten die Bilder lediglich als Erinnerungsfotos dienen, jedoch mit den Jahren und besserer Ausrüstung, erlangte die Fotografie und deren Bildbearbeitung immer mehr Bedeutung für mich.

Als Kunstbegeisterter bin ich in Bezug zu meinen Werken stets bestrebt, diesen das gewisse etwas zu verleihen, so dass man sich diese auch als Kunstwerk an die Wand hängen möchte.

Wieso Kustom und nicht Custom?
Wie schon einst der Kustom King George Barris verkündete, dass er nicht nur seine Fahrzeuge ändern kann, sondern auch die Rechtschreibung, so nehme ich als Künstler ebenso Änderungen vor. Mein Kustom bezieht sich auf das tatsächliche Wort Custom und unterstreicht mit dem K zudem meine Initialen. Die Betonung liegt auf einer Spezialanfertigung, etwas individuelles, so wie es die Kunst auch ist und diese liegt im Auge des Betrachters. Für die, die es verstehen wäre jede Erklärung zu viel und für die, die es nicht verstehen, wäre keine Erklärung je genug.